Zwei Seiten einer Partnerschaft

Hier Weiße, da Schwarze. Hier westliche Prägung, da afrikanische Kultur. Hier Reiche, da Arme. Hier spricht man deutsch, dort Oromo. Hier Kirchenaustritte, dort Gemeindegründungen. Hier eine Amtskirche, dort eine Laienbewegung. Schwarz-Weiß-Malerei? Unüberwindbare Hürde? Was verbindet uns?

Dass die sich reichenden Hände zum Zeichen unserer Partnerschaftsbewegung geworden sind, ist kein Zufall. Wir wollen Begegnungen ermöglichen zwischen den Welten, wollen die "weltweite Einheit der Christen" auf Gemeindeebene mit Leben füllen. Das wir trotz aller Unterschiede als Christen zusammengehören und gemeinsam Gott in dieser Welt loben wollen, soll durch diese Partnerschaft deutlich werden.

 

Wie alles begann...

Der erste Impuls ging von den Äthiopiern aus. Pastor Idossa Adaba war 1993 zu Gast auf dem Missionsfest in Bargstedt. Im Nachhinein äußerte er den Gedanken an eine Partnerschaft zwischen den beiden Gemeinden. Aufgrund der guten Kontakte zwischen den Gemeinden Bargstedt und Ahlerstedt beschlossen unsere Kirchenvorstände, sich gemeinsam auf diese Partnerschaft mit Gimbi einzulassen.

Daraus ist ein regelmäßiger Briefwechsel entstanden. Eine Reise nach Gimbi hat im Jahr 1996 stattgefunden. 1998 erfolgte ein Gegenbesuch von fünf Äthiopiern in Deutschland. Im Jahr 2001 erfolgte unsere 2.Reise und im Jahr 2005 erfolgte dann der zweite Gegenbesuch aus Gimbi. In diesem Herbst wird eine Jugendgruppe nach Gimbi reisen um speziell die Jugend in Gimbi zu treffen, aber natürlich auch um alle anderen Erfahrungen auszutauschen. Wir haben alle Begegnungen als eine Bereicherung für unsere Gemeinde empfunden.

 

Welche Ziele verfolgen wir?

Diese Partnerschaft ist keine Patenschaft. Unterschiedliche, aber gleichwertige Partner finden hier zusammen. Im Zentrum der beiderseitigen Bemühungen steht die Ebene der Begegnung. Dabei wollen wir uns

  • gegenseitig in Frage stellen und voneinander lernen
  • ermutigen und aufeinander hören
  • einander bestärken in Zeiten geistlicher, wirtschaftlicher oder politischer Not
  • füreinander beten
  • regelmäßig Korrespondenz halten und Besuche durchführen


Infos zu Gimbi

  • Gimbi ist eine Stadt mit ca. 25.000 Einwohnern in der Provinz Wollega, im Westen Äthiopiens, 450 km von der Hauptstadt Addis Abeba entfernt.
  • Die Kirchengemeinde in Gimbi hat etwa 2000 Gemeindemitglieder. Es gibt 27 Predigtstellen, die vorwiegend von Ehrenamtlichen betreut werden. Angestellt sind zur Zeit drei Pastoren und zwei Evangelisten.
  • Die Gemeinde gehört zur Mekane-Jesus-Kirche in Äthiopien (EECMY).

 

 

 

 

 

Waisenhilfe Gimbi

Spendenkonto:

Volksbank Geest eG

IBAN DE94200697820088123603

 

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Samstag, 29. April 2017
Wer glaubt dem, was uns verkündet wurde, und wem ist der Arm des HERRN offenbart?
Paulus schreibt: Betet für uns, dass Gott uns eine Tür für das Wort auftue und wir vom Geheimnis Christi reden können.